Titel
Adlkofen-Bilder.de
Reichlkofen
St. Michael





Adlkofen: St. Michael, Filiale der Pfarrei Kirchberg (Forster Alfred, 2/2002)

St. Michael, Filiale der Pfarrei Kirchberg

Nach den Ungarneinfällen verehrte man besonders den heiligen Michael als deutschen Schutzpatron. Deshalb erwählte man ihn zum Patronatsherrn des ersten Gotteshauses.

Schon sehr früh dürfte an der Stelle der heutigen Kirche eine Kapelle gestanden haben, die vermutlich zum Drahtschmidhof gehörte. Nachgewiesen ist eine Kirche allerdings erst 1470. Es muss wohl eine Kirche im gotischen Stil gewesen sein. In der Barockzeit um 1700 erfolgte eine neue Innenausstattung.

Die alte Kirche drohte nach dem Urteil des Bezirkstechnikers von Vilsbiburg einzustürzen und vor allem war sie zu klein, um die gewachsene Anzahl der Gläubigen zu fassen.

Das Schiff ohne Chor war nur 9,60 m lang und 8,48 m breit, so dass die 12 „Männerstühle“ und die 13 „Weiberstühle“ kaum Platz hatten.

Zuerst dachte man an einen Anbau, aber schon 1875 entschied sich die Kirchenverwaltung für einen Neubau des Chores und des Langhauses. Die Kirche wurde nach dem Plan des Zimmerermeisters Johann Niedereder aus Hohenegglkofen an der gleichen Stelle der Vorgängerkirche erbaut. Als die Arbeiten vergeben wurden, unterbot der damalige Bürgermeister von Dietelskirchen, der Bauer Andreas Schlittmeier von Ratzenstall, alle anwesenden Handwerksmeister und trat selbst als Generalunternehmer ein. Er war es auch, der zuerst eine Erweiterung und dann den völligen Neubau beantragt und vorangetrieben hatte.

Sie ist die jüngste Kirche in der Gemeinde Adlkofen.

In einem Artikel der Landshuter Zeitung vom 29.09.2005 wird die Geschichte der Kirche beschrieben.

© Forster Alfred, 2/2002



Adlkofen: St. Michael (Forster Alfred, 1/2003)

St. Michael

1891 wurde eine weitere Glocke angeschafft. Um diese unterbringen zu können, musste der Turm erhöht werden. Er wurde bis zur jetzigen Höhe aufgemauert und mit einer spitzen Pyramide gekrönt.

In einem Bericht der Landshuter Zeitung wird auf Patrozinium und Hauptfest der Michaelibruderschaft hingewiesen.

© Forster Alfred, 1/2003



Adlkofen: St. Michael, Altarraum (Forster Alfred, 1/2003)

St. Michael, Altarraum

Am 29.3.1878 beschloss die Kirchenverwaltung, den Hochaltar und die Kanzel von der alten Kirche weiter zu verwenden, denn sie waren erst 1859 bzw. 1861 von dem Münchener Maler Anselm Sickinger geliefert worden.

© Forster Alfred, 1/2003



Adlkofen: St. Michael, Kanzel (Forster Alfred, 1/2003)

St. Michael, Kanzel

© Forster Alfred, 1/2003



Adlkofen: St. Michael, Seitenaltar links (Forster Alfred, 1/2003)

St. Michael, Seitenaltar links

Die Seitenaltäre waren im Gegensatz zum Hochaltar so defekt, dass sie durch solche in gotischem Stil ersetzt wurden.

Die Altarblätter dazu schuf der Kirchenmaler Georg Pfaffenzeller.

© Forster Alfred, 1/2003



Adlkofen: St. Michael, Kirchenfenster links (Forster Alfred, 1/2003)

St. Michael, Kirchenfenster links

© Forster Alfred, 1/2003



Adlkofen: St. Michael, Kirchenfenster rechts (Forster Alfred, 1/2003)

St. Michael, Kirchenfenster rechts

© Forster Alfred, 1/2003



Adlkofen: St. Michael, Kreuzigungsgruppe (Forster Alfred, 1/2003)

St. Michael, Kreuzigungsgruppe

Von der Vorgängerkirche stammt auch das Wandkreuz auf der rechten Seite des Presbyteriums, ein Spätwerk des berühmten Landshuter Bildhauers Christian Jorhan.

© Forster Alfred, 1/2003



Adlkofen: St. Michael, Kirchenraum mit Empore und Orgel (Forster Alfred, 1/2003)

St. Michael, Kirchenraum mit Empore und Orgel

1881 stiftete Pfarrer Johann Bräu 2 225 Mark zum Kauf einer Orgel.

© Forster Alfred, 1/2003



Adlkofen: St. Michael, Beichtstühle (Forster Alfred, 1/2003)

St. Michael, Beichtstühle

© Forster Alfred, 1/2003